Farbwechsel mit dem Bisinger Chor „Stimmfarben“

Farbwechsel mit dem Bisinger Chor „Stimmfarben“

Der Versuch, ein klassisches Chorkonzert mit neuen Elementen zu ergänzen und damit neue Eindrücke zu erzeugen, ging mehr als auf. Es war eine perfekte Inszenierung verschiedener Musikrichtungen mit entsprechenden Projektionen auf die Leinwand.

Mit AlphaMeidaSolutions aus Hechingen fand der Chor „Stimmfarben“ mit deren Vorsitzenden Sophie Zäh, eine perfekte Cooperation für Lichtilluminaton und Projektionen. „Happy together“ war das Auftaktlied, daß der gemischte noch junge Chor präsentierte. Michael Binder, der Chorleiter, bewies hier gleich ein goldenes Händchen und hatte gleich von Anfang an das Publikum in der Bisinger Hohenzollernhalle auf seiner Seite. Zwei weitere Lieder , „So soll es bleiben“ und „Wie kann es sein“ ergänzten den ersten Block des Erwachsenenchor aus Bisingen in bester Art und Weise. Das Lichtspiel passte ideal zu Musik. Der Jugendchor der „Stimmfarben“ präsentierte sich genauso hervorragend, wie die Erwachsenen. Schon die Einspielung, auf der Leinwand waren Szenen von Onkel Heini und dem Gockel Konstantin aus „Neues aus Uhlenbusch“ zu sehen, brachte eine perfekte Überleitung. „Mr. Postmam“ sangen die Jugendlichen mit vollem Elan und wußten damit, die Zuhörer zu begeistern. Am Ende des Liedes warfen sie kleine Briefe ins Publikum, in denen eine kleine Süsigkeit versteckt war.
Die komplette Choreographie gestalteten der Junge Chor selbst und studierten es eingenständig ein. Etwas romantisch wurde es dann mit dem „Dirty Dancing“ – Klassiker „The time of my life“. Michael Binder, der auch die Jugend musikalisch leitet, fand die richtige Liedauswahl für die Kids. Verabschiedet hat sich der Junge Chor schließlich mit „Bonnie und Clyde“ sowie „Shut up and dance“. Sophie Zäh zeigte sich mehr als stolz über den klasse Auftritt des Nachwuchses. Sie erläuterte auch die einzelnen Stücke und leitete perfekt zum nächsten Programmpunkt über. Aus Herbertingen kündigte sich der Junge Chor herbertingen unter der musikalischen Leitung von Stefanie Baake an.
Sie konnten gleich mit den ersten Tönen den fast vollen Saal begeistern. Ihre Harmonie, die einzelnen Stimmen und das perfekte Miteinander brachte die Halle fast zum toben. Ob „Mona Muh“ (ein etwas tierisches Lied) oder „Oceans“ (Ein Lied, das schon viele Ausszeichnungen erhalten hat – Lied des Jahres, Zeitgenössische christliche Darbietung des Jahres etc) oder „Skyfall“ (hier tauchte man in die Welt von James Bond 007 ein), stimmgewaltig und präzise präsentierten sie diese Stücke. Mit „Hungriges Herz“ tauchte der Chor ins Zwielicht ein. Die Romantik war deutlich spürbar. Zum Abschluß gab es noch ein Eintauchen in die nachtblaue Dämmerung des Abends, wo sich Mensch und Vampir gute Nacht sagen. Aus dem film Twilight sangen sie „thousand years“.
Verabschieden durfte sich die Herbertinger aber „nur“ mit dem Klassiker „Westerland“. „Sunny side of the street“ und “This is me” sind für die “Stimmfarben” noch einmal eine kleine Herausforderung gewesen. Ein kleiner Stimmungswechsel war angesagt. Sie verabschiedeten sich mit einer Bild-Präsentation, jede einzelne Stimmfarbe wurde von den Kleinsten bis zu den Ältesten einzen auf der Leinwand vorgestellt. Als krönender Abschluß gab es einen gemeinsamen Auftritt der Stimmfarben (mit dem Jungen Chor) und dem Jungen Chor Herbertingen. Ein herrliches Bild, soviele Menschen zu sehen, die alle das gleiche Hobby betreiben, das Singen. Sophie Zäh sprach zum Schluß noch Dankesworte aus. U.a. Timea Böhm-Grabur, die am Klavier begleitete, Michael Binder (er hat die musikalische Leitung bei den Stimmfarben), dem Team um das Konzert herum und alle Menschen, die sich in irgendeiner Art und Weise zum Gelingen einbrachten.
Mit einer „AfterGlow“-Party im Foryet endete ein gelungener Abend.

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