Volle Hütte bei der Hüttengaudi

Volle Hütte bei der Hüttengaudi

Beim stimmungsvollen und abwechslungsreichen Konzert des Chores „Vocalis pur“ aus Gruol am Samstag war der schön geschmückte Saalbau „Löwen“ quasi ausverkauft.


Unter dem Motto „Alpenrausch und Hüttengaudi – eine musikalische Reise in die Bergwelt“ erklomm der Chor im Verlaufe des Auftritts bei den Liedern einen Berg in den Alpen, um schließlich nicht nur den Ausblick über die Täler zu genießen, sondern oben eine zünftige Sause mit den entsprechenden Liedern zu feiern. Begleitet wurde das Treiben des Chores, unter der sicheren Stabführung Simon Pfeffers, von einer vierköpfigen Band, die bei einem der Titel Unterstützung durch Saxofonist Simon Freitag erfuhr. Als Moderatoren fungierten Reiner Schullian und Margit Cichowski.

Los ging´s passend zum Motto mit dem „Lied der Berge“, ehe man der Erhebung mit dem „Auge des Tigers“ – „Eye Of The Tiger“ der US-Rockband Survivor – entgegenblickte, um wie einst Rocky in Teil drei Stärke zu demonstrieren. Dennoch war der Gipfel da noch „Weit, weit weg“, ehe man dezent und gefühlvoll bis leicht kraftvoll das „Ave Maria der Berge“ intonierte. Dann stellte man beim fetzigen Queen-Klassiker „Don´t Stop Me Now“, der als „doppelter Espresso für die Ohren“ angekündigt wurde, klar, dass man beim Aufstieg nicht ans Aufgeben dachte.

Emotional heiß wurde es beim bekannten „Ich will immer wieder dieses Fieber spür´n“ der Schlagerqueen Helene Fischer, danach gönnte man sich aber nach den ersten Strapazen eine Pause. Schließlich am Gipfel angelangt, begeisterte der Chor im zweiten Block mit Titeln wie dem peppigen „Rock mi“ von Voxxclub oder dem ebenfalls bekannten „Hulapalu“ von Andreas Gabalier, ganz so, wie es sich für eine echte Hüttengaudi gehört. Natürlich wurde hier, wie bei anderen Liedern des Abends, im Publikum teils entsprechend begeistert mitgesungen und –geklatscht, und den rockigen, kraftvollen Tina Turner-Hit „The Best“ veredelte Simon Freitag mit seinem Spiel auf dem Saxofon.
Romantisch wiederum wurde es beim gemütlichen, bodenständigen „Gö, du bleibst heut Nacht bei mir“ der österreichischen Band STS, das auch schöne Harmonien bot, zudem wurde der Titel im steyrischen Dialekt vorgetragen. Mit der lautstark geforderten tiefgehenden Zugabe „Ciao d´amore“, das durch den emotionalen gemeinsamen Gesang von Chor und Zuhörern vermutlich einigen im Saal eine Gänsehaut verpasste, verabschiedeten sich die Sänger(innen) von ihrem begeisterten Publikum.
Bei seinem Konzert glänzte der Chor „Vocalis Pur“ aber nicht nur gesanglich, sondern bot immer wieder die eine oder andere Choreographie beziehungsweise schunkelte und tanzte. Nach dem Konzert gönnte man sich, wie auch in der Pause, unter anderem die eine oder andere Wurst- oder Käseplatte, sowie ein kühles Bier, und an einer im Saal aufgebauten Holzhütte kredenzten die Bedienungen die zum Motto des Abends passenden Getränke „Abendrot“ oder „Trachten-Toni“. Ein rundum gelungener Abend für jung und alt.

Text und Fotos: Max Bäurle

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