Gauhauptversammlung 2014 in Obernheim

Michael Ashcroft zieht positives Resümee nach seinem ersten Jahr als Präsident des Zollernalb Sängergau

"Zollernalb Sängergau" umbenannt in "Chorverband Zollernalb"

Michael Ashcroft vor dem neuen Schild "Chorverband Zollernalb 2014" nach der Umbenennung

2. Vorsitzender MGV Obernheim Achim Schätzle 1. Vorsitzender MGV Obernheim Jürgen Dreher Bürgermeister Josef Ungermann Gaupräsident Michael Ashcroft

Michael Ashcroft zieht positives Resümee nach seinem ersten Jahr als Präsident des Zollernalb Sängergau

 

"Zollernalb Sängergau" umbenannt in "Chorverband Zollernalb"

 

Mit einem Empfang in die Festhalle startete die diesjährige Hauptversammlung des Zollernalb Sängergau. Kurze Worte zur Begrüßung brachte Michael Ashcroft an die Gäste. Sehr erfreut über die Zurverfügungstellung der tollen Festhalle bedankte er sich bei Josef Ungermann, Bürgermeister in Obernheim. Dieser freute sich, die Versammlung mit dem Empfang unterstützen zu dürfen.

 

Eine vollbesetzte Halle fand Ashcroft dann bei der anschließenden Versammlung vor. Jeden Gast einzeln zu begrüßen war für Ashcroft sehr wichtig.

 

Mit 3 Liedvorträgen des gastgebenden Vereins wurde die Versammlung eröffnet.

Michael Ashcroft begrüßte die vielen Gäste. Darunter waren u.a. der MdB Thomas Bareiß, Landrat Günter-Martin Pauli, 1. Bürgermeister von Albstadt Anton Reger, Bürgermeister Josef Ungermann, Gauehren-präsident Helmut Miller u.v.m.

Mit der Totenehrung fuhr Ashcroft fort und bat die Versammlung sich entsprechend von den Plätzen zu erheben. Diese wurde mit den "Irischen Segenswünschen" vom MGV Harmonie Obernheim umrahmt.

 

Es folgten Grußworte von Thomas Bareiß und Günter-Martin Pauli. Sichtlich erfreut über die Grußworte kommentierte der Präsident diese mit "Wir sind der Zollernalb Sängergau, wir können's". Josef Ungermann stellte in seinen Grußworten die Gemeinde Obernheim kurz vor. Der Vorsitzende des MGV Obernheim, Jürgen Dreher, schloß sich den Worten an und war erfreut, die Versammlung ausrichten zu dürfen und zu können.

 

Sein erster Bericht als Gaupräsident sollte etwas ganz Besonderes werden. Michael A.C. Ashcroft erinnerte sich an das erste Gespräch bei einem Kappenabend 2013. Hier wurde ihm die Frage gestellt, ob er sich vorstellen könne, das Amt des Präsidenten zu übernehmen.

Wenn er heute noch einmal diese Frage beantworten müsste, mit dem Wissen, was auf ihn zukommt, er würde es immer wieder tun. So seine Worte.

Helmut Miller wurde 2013 zum Gauehrenpräsident ernannt; Detlef Ahlfänger, Uwe Wagner, Carmen Butz schieden aus dem Präsidium aus; Helmut Unsöld wurde nach über 20-jähriger Vorstandstätigkeit im Sängerbezirk Albstadt von Frank Schemminger abgelöst. Ein Ereignis jagte das andere.

In seiner Antrittsrede 2013 versprach Ashcroft, alle Vereine des Gau im laufenden Jahr zu besuchen. 77 von 80 Vereinen hat er geschafft.

Ein weiteres Higlight war die Gartenschau Sigmaringen im Juli 2013. Der Sängergau präsentierte sich an 2 Sonntagen hervorragend. Bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 40° C verharrte er beide Tage die ganze Zeit an der Bühne.

 

Seine Vision, eine eigene Zeitschrift ins Leben zu rufen, setzte er mit Hilfe des Präsidiums um. Im nächsten halben Jahr soll die Zeitschrift mit einer Auflage von 8.500 Stück produziert werden. Hier gilt sein besonderer Dank allen Sponsoren und Helfern. Besonders dankte er hier dem Landrat Pauli für seine Hilfe.

Ein weiterer Meilenstein war der Kooperationsvertrag mit dem Blasmusik-Kreisverband. Nach dem Motto "Blasmusik trifft Chormusik" sollen Veranstaltungen gemeinsam durchgeführt werden.

Weiterhin betonte Ashcroft, daß die Zukunft auch in den verschiedenen Medien zu suchen ist. So sollte sich der Gau auch im Internet auf "Facebook" zeigen.

Projektchöre sind mittlerweile in aller Munde. Es werden Musicals, Operetten einstudiert. So kann man die Menschen begeistern und zum Singen animieren.

Auch sollen in Zukunft Verbandsservicetage angeboten werden. Hier soll die Problematik der Nachwuchsarbeit angesprochen werden.

Zum Schluß seiner Ausführung sprach er noch das Thema "Musikhochschule Trossingen" an. Es kann nicht sein, daß solche Einrichtungen dem Rotstift zum Opfer fallen. Schließlich betreffe dies nicht nur die Instrumentalmusik, sondern auch den Gesang, denn viele Chorleiter kommen aus der Musikhochschule Trossingen. Und das schönste, älteste und echteste Organ der Musik ist schließlich die menschliche Stimme.

 

Erwin Staiger, Gauschatzmeister konnte in seinem Bericht von einer stabilen und guten finanziellen Situation im Gau berichten. Trotz eines leichten Defizit hat der Gau keine finanzielle Not. Sein Dank gilt den vielen Sponsoren und Spendern. Als Hauptsponsor nannte er hier die Sparkasse Zollernalb.

 

Der Gauchorleiter Volker Bals ging nochmals auf die Gartenschau Sigmaringen ein. Er sah hier eine mehr als gelungene Präsentation unseres Gau's. Mit Werner Winkler hatte er einen sehr guten Mitstreiter für die Organisation.

Seine anfänglichen Befürchtungen, mit der Meldung von 700 Sängerinnen und Sänger weit darüber zu liegen, wurde dementiert. Über 1.000 Aktive standen an den beiden Sonntagen im Juli nacheinander auf der Bühne. Es wurde für alle ein grandioser Erfolg.

Für den angemeldeten Vizechorleiterkurs gab es zum Zeitpunkt der Versammlung leider noch keine Anmeldung.

 

Für die Gaujugend sprach dann Monika Fecker ein paar Worte. Mit der Verabschiedung von Carmen Butz brach eine neue Ära in der Jugendleitung an. Da sich kein Nachfolger für Carmen Butz fand, wurde ein 10-köpfiges Gremium gebildet. Monika Fecker wurde zur Sprecherin benannt.

Ein Highlight der Jugend war offensichtlich der Auftritt bei der Gartenschau. Zuvor wurde ein Chorworkshop in der Jugendherberge Sigmaringen durchgeführt. Auch waren hierfür im Vorfeld 3 Proben in Hartheim, Bisingen und Bingen notwendig.

Als erfolgreich zu verbuchen ist auch die Jux-Olympiade in Rangendingen.

Für das kommende Jahr ist wieder ein Chorworkshop für Kinder von 6 – 12 Jahre in Titisee-Neustadt-Rutenberg geplant. Es wird "Ritter Rost" einstudiert.

 

Ute Wannenmacher, Gaugeschäftsstellenleiterin, gab die Zahlen der Vereine bekannt.

Es singen zur Zeit 2.039 Erwachsene in den Chören. 69 Jugendliche singen in Erwachsenenchören, 479 Kinder und Jugendliche in entsprechenden Kinder- und Jugendchören.

Das ergibt bei 2.587 Aktive, 5.097 Passive (Fördernde) Mitglieder eine Gesamtmitgliederzahl von 7.684 Personen, die auf 79 Vereine bzw. 106 Chöre verteilt sind.

 

Walter Wolf und Erich Wellenzohn hatten Anfang Februar die Kasse von Erwin Staiger geprüft und bescheinigten eine tadellose und einwandfreie Führung der Finanzen.

 

Mit dem Punkt 6 der Tagesordnung stand ein historisches Ereignis an.

Die Satzung, die vom 22.08.1992 ist, sollte "renoviert" werden. Dies wurde im vergangenen Jahr durch das Präsidium gemacht und allen Vereinen im Entwurf zukommen lassen. Nachdem 21 von 23 Verbänden des Schwäb. Chorverbands ihren Namen in Chorverband umbenannt hatten, wollte der Zollernalb Sängergau nachziehen.

Ashcroft stellte offiziell den Antrag an die Versammlung, den Namen "Zollernalb Sängergau" durch "Chorverband Zollernalb" zu ersetzen. Mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung wurde diesem Antrag zugestimmt.

Dies war ein sehr wichtiger Meilenstein bei der Modernisierung des Chorverbands Zollernalb.

 

Nach der Pause ging es mit den Ehrungen weiter, von denen wir gesondert berichten.

Mit der Vergabe des nächsten Verbandstag an die "Zollern Voices" Bisingen wurde die Versammlung geschlossen.

Zum Abschluß wurde das Lied "Als Freunde kamen wir, als Freunde gingen wir" gesungen.