Grußworte

 

 

Grußworte der Verbandspräsidenten Ashcroft und Heilig

Liebe Sängerin, lieber Sänger, ein historischer Augenblick, halten Sie nunmehr die allererste Ausgabe unserer Verbandszeitschrift, „Die Stimme im Chorverband Zollernalb“ in den Händen.
Diese Zeitschrift ist das Ergebnis intensiver Arbeit innerhalb des Verbandspräsidiums und konnte erst nach der Verabschiedung unserer neuen Satzung anlässlich unserer Verbandssitzung am 08.03.2014 in Obernheim fertig gestellt und ausgeliefert werden. Wir aus dem Präsidium sind sehr stolz, dass es uns gelungen ist, eine kleine Revolution anbieten zu können.
Damit Sie uns nicht missverstehen: Unsere Verbandszeitschrift steht in keinster Weise im Wettbewerb zur Zeitschrift „Singen“ vom Schwäbischen Chorverband.
Mit unserer eigenen Verbandszeitschrift wollen wir auf die regionalen Besonderheiten unserer Chöre eingehen. Wir möchten den Informationsfluss unter den Vereinen verstärken und unsere Chöre mehr denn je zu Gemeinschaftsprojekten animieren. Natürlich haben wir innerhalb unserer eigenen Mitgliedsvereinen, wie andere Vereine auch, mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen.
Dem müssen wir uns stellen und neben dem verstärkten Auftritt unseres Verbandes in den Schulen und Kindergärten aber auch sonst in der Öffentlichkeit wollen wir mit dieser Zeitschrift versuchen, den neuen Anforderungen gerecht zu werden und durch neue Türen zu gehen. An einer Modernisierung innerhalb des Verbandes führt nichts vorbei. Sowohl unsere Männergesangsvereine, unsere gemischten Chöre und unsere Projektchöre sind mehr denn je aufgefordert, die Qualität, unsere Begeisterungsfähigkeit, unsere Liebe zum Gesang und unser starkes Hobby einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Das geht nur durch hohes Engagement und Leidenschaft zum Singen. Die Qualität unseres Auftrittes erfordert neben dem Gesang auch die Qualität des Erscheinungsbildes.
Die optische Präsentation und die Einheitlichkeit sind genauso wenig wegzudenken wie die inhaltliche Qualität des Gesangs. Wir aus dem Präsidium wollen mit unserer Zeitschrift auf einer breiten Basis Hilfestellungen und Informationen geben und auch sonst unseren Mitgliedsverbänden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die Welt verändert sich rasant und wir müssen Schritt halten.
Wir stellen uns diesen Herausforderungen und werden, gemeinsam mit unseren Chören, an dieser neuen Zukunft arbeiten. Die Türen stehen auf. Wir gehen durch!
Viel Spaß beim Lesen wünschen Euch

Michael A.C. Ashcroft1. Verbandspräsident
Walter HeiligStellvertretender Verbandspräsident

 

Grußwort des Verbandschorleiters Volker Bals

Liebe Sängerinnen und Sänger, der Chorverband Zollernalb erhebt sie hiermit zum ersten Mal: Die Stimme! Zum ersten Mal? Naja, das stimmt ja wohl nicht ganz. Schließlich erheben sich im Chorverband Zollernalb, und nicht nur hier, schon seit langem unzählig viele Stimmen. Aber wo viele Stimmen erklingen, da organisiert man sich, wie von selbst.
Warum eigentlich? Stellen Sie sich nur einmal vor: Ein paar hundert Menschen machen von ihrem „Stimmrecht“ Gebrauch, ohne aufeinander zu hören …
Das Getöse mag gewaltig sein, es wird nie zu einem Ergebnis führen. Wir Menschen sind aber zum Glück nicht nur mit einer Stimme, sondern auch mit einem Gehör ausgestattet (sonst würde ja die Stimme auch überhaupt keinen Sinn machen). So höre ich also zunächst meinen Nachbarn, ich entdecke, dass ich anderer Meinung bin als er, und was tue ich: ich versuche lauter zu sein als er (das ist anstrengend!), ich versuche jemanden zu finden, der die gleiche „Melodie“ singt wie ich selbst, ich suche dessen Nähe, zu uns zweien gesellt sich noch ein dritter usw.. Ganz schnell erhebt man so als Gruppe seine Stimme. Aber muss sich da nicht jeder einzelne „verbiegen“, um zur Gruppe zugehörig zu sein.
Gibt da nicht jeder seine Individualität auf? Erliegen wir ganz einfach nur dem Gruppenzwang? O nein! Gerade die Fähigkeit, aufeinander zu hören, einander in ganz besonderer Weise wahrzunehmen, aufeinander zu reagieren, die Stimme entsprechend zu modulieren, gerade diese Fähigkeit macht uns ja als Individuum aus. So sind wir im Chor in ganz besonderer Weise mit unseren ganz persönlichen Fähigkeiten ganz individuell gefordert, und doch ergibt sich im gemeinsamen Singen etwas größeres Ganzes, was eben noch einmal mehr ist als die Summe aller einzelnen Teile. Singen im Chor steht so exemplarisch für gelingendes Miteinander in der Gesellschaft: einander sehr aufmerksam wahrnehmen, seine Stimme erheben, gemeinsam etwas Größeres erreichen als dies „solo“ jemals möglich

Volker Bals,Verbandschorleiter

Grußwort des Präsidenten des Schwäbischen Chorverbandes,
Dr. Jörg Schmidt

 

Liebe Mitglieder des Chorverbandes Zollernalb, liebe Besucher der Internetseite,


die Internetseite des Chorverbandes Zollernalb zeigt die vielfältigen und zukunftsweisenden Aktivitäten unseres RCV Zollernalb und seiner Chöre. Die Chöre mit ihren Sängerinnen und Sängern leisten einen nicht hoch genug zu schätzenden Beitrag zum kulturellen Leben der Verbandsregion und zum Erhalten einer wichtigen Tradition. Durch die Angebote, die Chöre und andere Ensembles der Amateurmusik bieten, entsteht ein wichtiger Beitrag, damit unsere Städte und Dörfer lebenswert bleiben.


Singen im Chor ist ein wichtiges kulturelles Gut, das es zu wahren, zu pflegen, aber immer wieder auch neu zu denken gilt. Gerade im ländlichen Raum entfalten die Vereine seit Jahrhunderten ihre Wirkung als Kitt der Gesellschaft. Zugleich stehen sie durch den demografischen Wandel und die Mobilität der Menschen vor immensen Herausforderungen.


Der Schwäbische Chorverband mit seinen Regionalverbänden versteht sich als Ihr Servicepartner für alle Belange rund um Singen und Stimme, Chorpraxis und Vereinsführung. Wir kümmern uns darum, dass Sie sorgenfrei Singen können. Mit unserer Zeitschrift SINGEN und den Fortbildungen leisten wir Unterstützung bei Ihrer Arbeit. Zahlreiche Hilfestellungen finden Sie neben der Webseite des Chorverbandes Zollernalb daher auch auf der Internetseite des Schwäbischen Chorverbandes (www.s-chorverband.de). Ich lade Sie ein, diese Angebote rege zu nutzen und danke dem Chorverband Zollernalb im Namen des Präsidiums des Schwäbischen Chorverbandes herzlich für sein unermüdliches Engagement.


Ihr Dr. Jörg Schmidt

Präsident des Schwäbischen Chorverbandes

 

 

Grußwort des Landrats des Zollernalbkreises,
MdL Günther-Martin Pauli


Sehr geehrte Damen und Herren, Singen macht Freude. Singen hat eine soziale Funktion. Singen baut Brücken von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt, zu anderen Ländern und Nationen.
Aus diesen und vielen anderen Gründen engagieren sich weit über 2.030 aktive Erwachsene, über 480 Kinder und Jugendliche und über 5.000 fördernde Menschen in den unterschiedlichsten Chorvereinigungen im Zollernalbkreis und in Teilen des Kreises Sigmaringen und Freudenstadt. Das gemeinsame Musizieren ist ein Grundbedürfnis der Menschen.
Gesang und Musik löst Emotionen aus und verbindet uns auf die unterschiedlichste Art und Weise miteinander. Der Chorverband Zollernalb hat es sich zur Aufgabe gemacht, den einzelnen Chorvereinigungen eine Dachorganisation zu bieten und als Bindeglied zwischen den einzelnen Mitgliedsvereinen zu wirken.
Die Vereinigung besteht heute aus 79 eingetragenen aktiven Vereinen und knapp 110 Chören. Gemeinsame Auftritte stellen einen wichtigen Aufgabenbereich des Verbands dar. Zu den Höhepunkten im vergangenen Jahr zählt sicherlich die Gartenschau in Sigmaringen. Der Chorverband Zollernalb war an zwei Sonntagen auf der Messe vertreten und präsentierte sein umfangreiches Repertoire.
Mit dem Druck einer eigenen Zeitschrift möchte der Verband für einen regen Informationsaustausch zwischen den einzelnen Chören sorgen und die breite Öffentlichkeit regelmäßig über den Arbeitsbereich des Verbands informieren.
Wir wünschen den Leserinnen und Lesern eine spannende Lektüre mit vielen anregenden Geschichten und Beiträgen der einzelnen Vereine des Chorverbandes Zollernalb. Mit freundlichen Grüßen

Günther-Martin Pauli MdL Landrat des Zollernalbkreises