Abschiedskonzert in Schömberg

Abschiedskonzert von und mit Horst Kiene Es wurde ein Abschied der besonderen Art. Horst Kiene leitete über 11 Jahre den Liederkranz Schömberg. Über 6 Jahrzehnte war er aktiver Sänger, Solist, Vizechorleiter, Ausschußmitglied und schließlich 1. Dirigent

Eheleute Kiene, Johann Steiner und Oliver Bayer (links)

Abschiedskonzert von und mit Horst Kiene

 

Es wurde ein Abschied der besonderen Art. Horst Kiene leitete über 11 Jahre den Liederkranz Schömberg. Über 6 Jahrzehnte war er aktiver Sänger, Solist, Vizechorleiter, Ausschußmitglied und schließlich 1. Dirigent sowohl vom Männer- als auch vom Kinderchor.

 

Mit viel Wehmut aber auch viel Freude übergibt er das Zepter an den Schörzinger Oliver Bayer.

 

Als erster Chor standen die Jüngsten, der „Liederzirkus“, auf der Bühne. Unter der Leitung von Agnes Schmauder überbrachten sie mit „Höchste Eisenbahn“ (P. Schindler), „Eine Hand voll Erde“ (D. Röcker) und Rolf Zuckowski‘s „Lieder, die wie Brücken sind“ musikalische Abschiedsgrüße. Die Kinder wurden mit viel Applaus von der Bühne begleitet.

 

Der scheidende Dirigent bat nun seinen 30 Mann starken Chor auf die Bühne.

Mit Oskar Löffler’s „An den Gesang“ zeigte Kiene gleich, was er mit seinen Sängern leisten kann. Präzise und genau trafen sie die Töne und die Einsätze. Ohne Pause ging es gleich weiter. Horst Kiene lies den Männer kaum eine Verschnaufpause. Aber das war auch nicht nötig, denn mit seiner Hilfe meisterten sie alle Vorträge souverän. Dies waren 15 Lieder in den verschiedensten Variationen und Stilrichtungen, wie z.B. „The Rose“ (A. McBroom), „Ave Maria no Morro“ (H. Martins), „Russischer Vespergesang“ (D. Bartniansky).

 

Die Solisten Agnes Schmauder, Kunigunde Dannecker, Siegfried Bertsch, Jürgen Riedlinger und Raimund Angele rundeten mit ihren Solos das ganze Konzert hervorragend ab.

 

Jochen Schlatter und Albert Wochner begleiteten den Chor abwechselnd am Klavier und Irmgard Kolbe zupfte bei einigen Liedern das Kontrabass. Den krönenden Abschluß des Abschiedskonzertes brachte die Titelmelodie der legendären Fernsehsendung „Musik ist Trumpf“.

 

Johann Steiner, der 1. Vorsitzende, bedankte sich herzlichst bei Horst Kiene, der immer stets zuverlässig und Loyal dem Chor gegenüber war. Er wünscht sich bei Engpässen, daß Kiene sich als Dirigent zur Verfügung stellen kann. Steiner erwähnte, daß aber hinter einem starken Mann immer eine starke Frau steht und bedankte sich bei Hanna Kiene mit einem Blumenstrauß für die viele Zeit, die sie „opferte“ für den Verein.

 

Horst Kiene bedankte sich bei Allen, die ihn in seiner langjährigen Dirigententätigkeit in irgendeiner Weise unterstützen. Sichtlich gerührt bedankte er sich auch bei den vielen Zuhörer und Gäste, die sein letztes Konzert als Dirigent des Liederkranz Schömberg sahen und hörten.

 

Oliver Bayer, sein Nachfolger, wünschte er viel Glück und alles Gute für das Dirigat beim Liederkranz. Es wird wahrlich nicht leicht werden, das Erbe von Horst Kiene anzutreten. Doch guten Mutes begrüßte Johann Steiner den neuen Dirigenten und freut sich auf eine gute und harmonische Zusammenarbeit.