Irgendwo auf dieser Welt eine musikalische Zeitreise mit dem Konzertchor Eintracht Ebingen

Eine Reise, die man so schnell nicht vergisst, machte der Konzertchor Eintracht Ebingen.

So ging es gleich zu Beginn des Konzertabends musikalisch nach New York.

Markus Hagmeier, der „Pilot“ der „Orientierungslos-Airline“ lud die Gäste hierzu ein.

Er konnte eindrucksvoll vermitteln, daß er eigentlich „noch niemals in New York war“

Und gleich mit dem 2. Lied konnte der Solist aus dem Chor Sin-Moo Choi mit „There’s a meeting here tonight“ überzeugen.

Der Funke sprang gleich an das Publikum im Thalia Tailfingen über. Klare Töne, harmonisch perfekt und sichtlich mit viel Spaß am Singen ging die Reise über den Teich nach Italien.

Marc Hagmaier, der auch die Moderation übernahm, Lud die Gäste nach Italien ein. Ob Gospel oder Klassisch, es war bei dieser Reise für Jeden etwas dabei.

Katharina Rettberg konnte mit ihrer Violine den süditalienischen Volkstanz „Tarantella Napoletana“ eindrucksvoll celebrieren.

Michael Diefenbacher, der Chorleiter der Eintracht Ebingen hatte mit dem Programm einen Volltreffer erzielt. Ob es das „Trinklied“ aus „La Traviata“ war oder Sting’s „Fields of Gold“ mit den Solisten Heike Rominger und Sin-Moo Choi war, er hatte die Sänger und Sängerinnen bestens auf diesen Abend vorbereitet.

Es wurde ein wahrer Hörgenuß.

Mit der instrumentalischen Unterstützung durch Katharina Rettberg (Violine), Yvonne Funk (Klavier), Patrick Brohammer (Gitarre), Dominik Schweizer (E-Bass) und Stefan Seckler (Drums) wurde diese musikalische Reise hervorragend vervollständigt.

In Deutschland wieder angekommen, interpretierten die Sängerinnen und Sänger eine gesprochene Städte und Regionenreise.

Heidi Roth meinte zum Chorleiter, da versteht man doch kein Wort, denn alle sprachen durcheinander.

So besann sich Diefenbacher darauf, wieder mit dem Chor zu singen. Vom Flieger ging es dann “auf die schwäbische Eisabahna“. Die Zuhörer waren plötzlich Teil des Chores und sangen kräftig mit.

Weiter ging es nach Österreich, ja um genau zu sein, nach Innsbruck. Mit „Isbruck ich muß dich lassen“ wurde das Ende des ersten Teils eingeläutet.

So ging es „über den Wolken“ wieder zurück zum heimischen Flughafen, wo sich die Akteuere und natürlich auch die Besucher wieder stärken konnten.

Im zweiten Teil dieser Weltreise, ging es zunächst über Griechenland in die Steppe Afrika’s.

Zuerst einen „griechischen Wein“ mit dem Solist Erwin Jocham, dann zum schlafenden Löwen mit „the lion sleeps tonight“ sowie mit einem einfachen akfrikanischen „Molweni“ (auf deutsch Hallo) wurde es eine sehr entspannte Reise.

Elton John’s „Hakuna Matata“ sorgte für eine abolute Tiefenentspannung. Man konnte sich einfach nur zurücklehnen und die Lieder genießen.

Marc Hagmaier lud die Gäste nun nach Schweden ein. Mit „Lena Song“ konnte Heike Rominger noch einmal überzeugen. 

Was nun folgte, war Perfektion in höchster Vollendung. Die berühmte „Stroganoff-Arie“ von Friedrich Holländer präsentierte Marc Hagmaier bestens. Russischer Sprechgesang sorgte für beste Unterhaltung. Mit einem Auszug aus Kalinka wurde diese Arie abgerundet.

Südeuropa war nun das nächste Ziel. Um genau zu sein – Spanien.  So hieß es gleich „Eviva Espana“, bei dem die Besucher wieder kräftig mitsangen. In die Rolle der „Carmen“ schlüpfte Hagmaier und konnte eindrucksvoll sein gigantisches Spiel mit der Stimme unter Beweis stellen.

Hannah Keding konnte mit ihrem Solopart bei „Amazing grace“ einmal mehr überzeugen.

Das letzte Lied des Abends sollte dann „Irgenwo auf dieser Welt“ sein

Doch der Beifall vom begeisternden Publikum sagte etwas anderes.

So erklang zum Schluß „Möge die Straße“ (dem irischen Segenswunsch) im Zusammenspiel der Musik und dem Gesang.

Mit einem kleinen Dankeschön an die Instrumentalisten sowie dem Gesamtleitenden Michael Diefenbacher endete eine grandiose musikalische Weltreise.