230. Geburtstag von Friedrich Silcher wird mit einer Vernissage gebührend gefeiert

Musikalisch eröffnet wurde eine Ausstellung der ganz besonderen Art vom Schiedsrichterchor Zollernalb unter der Leitung von Ursula Riehm.

Friedrich Silchers „Frisch gesungen….Hab oft im Kreise der Lieben“ zelebrierte der Männerchor bei strahlendem Wetter vor der Haigerlocher Galerie „Die Schwarze Treppe“.

Hermann-Joseph Speier, der Galerist, durfte anfangs die vielen angereisten Besucher, die 30 Künstler sowie Ramona König, Musikwissenschaft-Historikerin aus Steinhofen aufs herzlichste begrüßen.

Als besondere Gäste neben Frau König hieß er den Präsidenten des Chorverband Zollernalb, Michael A.C. Ashcroft, den Ehrenpräsidenten des Chorverband Helmut Miller sowie Ursula Riehm, die Dirigentin des Schiedsrichterchor Zollernalb willkommen.

„Das Silcher-Volkslied in der Kunst“, so das Motto dieser Ausstellung, zeigt viele Bilder und Werke, die in Bezug zu den musikalischen Werken Silchers stehen.

Ramona König schloß sich den Ausführungen Speiers an und führte die Gäste mit ihren Worte in die Geschichte Silchers ein. Sie erläuterte die vielen Stationen Silchers, der unzählige Volkslieder, z.B. das berühmte „Ännchen von Tharau“ oder „Mus i denn zum Städtele hinaus“ geschrieben hatte.

Frau König zeigte den oft nicht einfachen Lebensweg Silchers auf und stellte alsgleich den Zusammenhang der Vernissage zu seinen Liedern her.

90 Bilder, die die 30 Künstler und Künstlerinnen ausstellen, lassen beim genaueren Hinsehen die Werke Silchers erkennen.

Eindrucksvoll spiegelte Ramona König die Geschichte des Komponisten wieder.

Michael A.C. Ashcroft richte seine Worte eigentlich nicht an die Besucher, sondern an Friedrich Silcher. Als wäre er selbst anwesend gratulierte Ashcroft ihm zu seinem Geburtstag (es wäre der 27. Juni).

Sichtlich erfreut, daß das Liedgut von Friedrich Silcher stets einen Platz in den Reihen der Chöre hat, gratulierte Ashcroft zum 230. Geburtstag. Mit dieser Ausstellung ist wieder einmal ein Meilenstein entstanden. Ansprachen mit seinen Sangeskünsten diese Eröffnungsausstellung mit Silcher-Liedern ( „Ich weiß, wo rote Rosen steh’n“, „Das Schifferlied“, „Ännchen von Tharau“ sowie „Nun le‘ wohl, du kleine Gasse“ und „In einem kühlen Grunde“) musikalisch hervorragend umrahmen.

Die Künstler, die ihre Werke ausstellen, zeigten ihre Präsenz mit einer Rose. Sie erläuterten ihre Bilder sehr gerne.

Die Ausstellung findet bis zum 21. Juli 2019 in der Galerie „Die Schwarze Treppe“ in Haigerloch, Hohenbergstr. 8 statt. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 14 – 17 Uhr sowie nach Anmeldung unter 07485-1012 oder galerie@die-schwarze-treppe.de.