Mit Liedern in den Frühling

125 Jahre MGV Liederkranz Leidringen; das ist ein hervorragender Anlaß für ein Frühlingskonzert.

Mit den Gastchören Eintracht Aistaig, MGV Neufra, MGV Ratshausen, MGV Täbingen und der Chorvereinigung Weilstetten hatte der Liederkranz ein tolles Frühlingsprogramm auf die Beine gestellt.

In der Festhalle „Kleiner Heuberg“ präsentierten sich die Chöre in hervorragender Manier.

Norbert Schmidt, der Vorsitzende des MGV Leidringen, durfte mit Stolz die zahlreich erschienenen Besucher in der Halle begrüßen.

Die Moderation für diesen gelungenen Abend übernahm Jürgen Bachmann.

Den musikalischen Reigen eröffneten die Gastgeber.

Sie leiteten den Abend mit „Wochenend und Sonnenschein“ gekonnt ein. Peter Bantle, der Chorleiter, hatte seine Männer hervorragend auf diesen Auftritt vorbereitet. Mit Kathrin Kopp am Klavier ging es gleich weiter auf eine musikalische Reise durch Europa.

Die Männer aus Ratshausen um den Dirigenten Heinrich Kirmeier wußten diesen frühlingshaften Bogen, den die Leidringer gespannt hatten, weiter auszugestalten. Ob Schubert’s „An den Frühling“ oder Silcher’s „S’Herz“, es war ein Genuß, dem befreundeten Männerchor zuzuhören.

Es blieb nicht aus, daß die Zuhörer eine Zugabe forderten.

Erfrischend und leicht konnten die Männer und Frauen der Chorvereinigung Weilstetten ihren Auftritt meistern. Zuvor kündigte Jürgen Bachmann den Gemischten Chor an und verwies auf den Film des Chorverband Zollernalb. Hier wirkten die Chorvereinigung aktiv mit. Ihm sei aufgefallen, daß bei deren Szene alle Sängerinnen und Sänger für ihr Lied ein 1/4-Glas gefüllt mit Rotwein hatten. Nur der Dirigent Jürgen Herre bekam ein „etwas größeres“ Glas. Natürlich war das Anlaß genug, für diesen Frühlingsabend ein gleiches Glas zu organisierten, das Bachmann zusammen mit dem Ortsvorsteher Horst Lehmann gerne entsprechend füllten.

Auch für den gelungenen Auftritt in Leidringen ernteten die Frauen und Männer aus Weilstetten viel Beifall und durften sich mit einer Zugabe „Als Freunde kamen wir“ verabschieden.

Der musikalischen Reigen fand in jedem teilnehmenden Chor ein persönlicher Höhepunkt. So auch der Auftritt der Männer aus Neufra (bei Rotweil). Leo Beeren, Dirigent des MGV Neufra, hatte mit seinen Männern genauso wie vorherigen Chöre einen ganz besonderen Auftritt vorbereitet. Mit 2 Hits von Udo Jürgens rundeten sie ihren gelungenen Liedblock ab und wurden ebenfalls zu einer Zugabe aufgefordert. Diesem Wunsch kamen sie sehr gerne nach und verabschiedeten sich mit dem „Ungarischen Tanz Nr. 5“ von den Gästen. Lore Sawatzky begleitete den Männerchor aus Neufra gekonnt am Klavier.

Die Freunde aus Täbingen vom MGV wußten mit weinigen Sängern, sie standen mit „nur“ 14 Sänger auf der Bühne, auch zu überzeugen. Stimmgewaltig und präzise sangen sie von Freundschaft sowie von einem „Gläschen in Ehren“. Fritz Arnold, der Chorleiter hatte keine Probleme, das Können seiner Männer unter Beweis zu stellen. Als Zugabe gab es ein flottes Trinklied.

Die Gäste aus Aistaig nahmen als letzter Gastchor Aufstellung auf der Bühne. Der gemischte Chor wurde am Klavier von Heike Müller unterstützt. Siegbert Supper, der Dirigent sorgte mit seiner Liedauswahl für eine Gänsehaut-Stimmung. Ob der deutsche Text zu „I will follow him“ oder das Halleluja von Oshrat/Busch, sie hinterließen eine hervorragende Visitenkarte. Auch als beim Kriminaltango der ommunöse Schuß fiel.

Mit Peter Alexander’s „kleine Kneipe“ und unter der Mitwirkung des Publikums sagten die Frauen und Männer aus Aistaig Auf Wiedersehen.

Zum Schluß des offiziellen Programmes nahm der gastgebende Chor noch einmal Aufstellung. Diesmal setzte sich Lore Sawatzy ans Klavier. Ein Medley mit Liedern rund um den Rhein wurde gekonnt vorgetragen und das begeisterte Publikum forderte auch hier eine Zugabe. „Zu Rüdesheim in der Drosselgass“ klang es dann aus den fas 30 Männerstimmen der Leidringer. Zum Schluß des gelungenen Abends dankte Jürgen Bachmann, der von Leidringen als „Perle des kleinen Heuberg“ sprach allen Teilnehmern und übergab das Mikro an den Vorsitzenden Norbert Schmidt.

Dieser forderte alle Dirigenten und Vorsitzenden sowie die Damen, die am Klavier begleiteten auf die Bühne und überreichte kleine Präsente.

Was nun folgte, sollte der Beweis sein, daß die Chorleiter selbst auch sehr gute Sänger sind. Schließlich forderte sie ihre Männer und Frauen immerwieder auf, die Töne richtig zu treffen.

Mit „Der alte Schäfer“ sollten sie nun selbst einen überraschenden Auftritt haben. Dieser war mehr als gelungen. Sie traten den Beweis an und präsentierten ihre Stimmen als hervorragend.

Zufrieden und erleichtert wurden die Besucher noch in gemütlicher Runde bei Musik und Gesang mit dem Akkordeon unterhalten.Bleibt nur noch auf den anstehenden Festabend anläßl. des 125-jährigen Bestehen  des MGV Leidringen am 26.10.2019 zu verweisen.