Film „Stimmen der Zollernalb“ stand 2018 im absoluten Fokus

Mit Stolz und breiter Brust konnte Michael A.C. Ashcroft vom abgelaufenen Jahr berichten. Es war ein sehr arbeitsreiches und intensives Jahr für den Chorverband.

Ein sehr harmonisch verlaufende Hauptversammlung wurde musikalisch durch den Sängerbund Tieringen unter der Leitung von Elke Kaufmann eröffnet. „Top oft he world“ von John Bettis in der deutschen Fassung von Otto Groppel war die richtige Einstimmung auf diesen Nachmittag in der Laufener Festhalle.

Michael A.C. Ashcroft ließ es sich nicht nehmen, alle Gäste persönlich zu begrüßen.

Walter Heilig, stv. Chorverbandspräsident, hieß die Versammlung herzlich willkommen. Günther-Martin Pauli (Landrat), Heide Pick (Vorsitzende CDU-Kreisverband, in Vertretung für Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut), Andrea Bogner-Unden (MdL), Ortsvorsteher Peter Landenberger, Hermann Koch (Blasmusik), Thomas Bareiß (MdB) u.v.m. waren zu Gast in der Festhalle.

So war es für den Landrat Pauli auch ein Ehre, mit den anschließenden Grußworte beginnen zu dürfen. Diesen Worten schloß sich Thomas Bareiß und Andrea Bogner-Unden an.

Peter Landenberger, der Ortsvorsteher, richtete die Grüße auch im Namen des OB Klaus Konzelmann an die Versammlung. Ein guter Schluß ziert alles, so Heilig, bat er den Vorsitzenden der Harmonie Laufen, Tobias Fritsche, auf die Bühne, um seinen Verein kurz vorzustellen.

Mit einer „Regierungserklärung“ des Präsidenten Michael A.C. Ashcroft ließ dieser das vergangene Jahr revue passieren.

Er brachte einige Informationen aus dem Schwäbischen Chorverband in Stuttgart mit.

Welche Konsequenzen es haben wird, daß einige Verbände aus dem Deutschen Chorverband ausgetreten sind, ist bis dato noch nicht bekannt.

Er gab in Kürze die neue Zuschußrichtlinien bekannt. Wann gibt es für was Zuschuß???

Hierzu gibt es unter www.s-chorverband.de nähere Informationen.

Auch hatte er Informationen in Sachen Vereins-Haftpflicht dabei, die für alle mehr als „nur“ interessant sind. Hier nennt er den Gesamtvertrag des Deutschen Chorverband und der ARAG,in der alles geregelt.

2018 war für Alle ein sehr bemerkenswertes Jahr.

Als herausragend stand ohne Zweifel die Erstellung des Films „die Stimmen der Zollernalb“. Es war mehr als nur ein Film, der in einer Hinterhofwerkstatt gemacht wird.

Es ist für das Präsidium eine Revolution und Evolution. Ein besonderes Highlight für den Chorverband. Fast euphorisch berichtete er von diesem Film und bedankte sich bei allen Spender und Unterstützer. Allen voran die Volksbank Balingen-Hohenzollern, die mit dem Crowdfunding einen Großteil der Finanzierung sicherte.

Er bedankte sich anschließend bei „seinem“ Präsidium.

Kontinuität, Stabilität und Bereitschaft, das Singen zu fördern….dafür steht der Chorverband Zollernalb.

Erwin Staiger, der Schatzmeister des Chorverband, berichtete von einem sehr umfangreichen Zahlenwerk. Nicht nur durch den bereits erwähnten Film gab es sehr viele Buchungen. Auch die vielen Einnahmen und Ausgaben rund um den Chorverband (Mitgliedsbeiträge, Versicherungen etc.).

Er konnte einen Gewinn verbuchen und damit das Defizit vom vergangenen Jahr nahezu ausgleichen.

Erich Wellenzohn und Helmut Jenter prüften die Kasse intensiv und konnte keinerlei Beanstandungen bekunden. Sie empfahlen die bedingungslose Entlastung.

Volker Bals, der Verbandschorleiter, konnte sich nur positiv von den vielen Konzerten, die durchgeführt wurden bedanken. Mit der Einladung zu einem Konzert am 6.1.20 in der Stadthalle Balingen fuhr er in seinen Ausführungen fort. Es soll ein Projektchor werden,zu dem er entsprechende Einladungen verteilt habe. Auch sprach er die anstehenden Chorleiter-Ausbildungen an.

Ute Wannenmacher, die Geschäftsstellenleiterin, berichtete in kurzen Sätzen von ihrer vielseitigen Arbeit. Sie dankte den Vereinen für die gute Zusammenarbeit.

Zum Schluß ihrer Ausführungen zeigte sie noch die Statistik über die Anzahl der Chöre und deren Mitglieder auf.

Wolfgang Brüderle, der ehemalige Präsident des Chorverband, fragte die Versammlung nach der Entlastung des Präsidiums. Ein eindeutiges Votum wurde dem Präsidium zuteil und entsprechend bekundet. Das Präsidium wurde einstimmig entlastet.

Über die Ehrungen wird gesondert berichtet.

Da es unter dem Punkt Verschiedenes keine Wortmeldungen gab, wurde mit der Bekanntgabe der nächsten Hauptversammlung, diese wird am 14.3.20 in Onstmettingen sein, sowie mit dem Schlußlied „Ein schöner Tag“ beschlossen.